Meister-Mühen zahlen sich aus!

 

Zu den Hochqualifizierten in Deutschland zählen nicht nur Akademiker sondern auch Absolventen von Fachschulen wie Meister und Techniker.

 

Die Meisterprüfung schützt vor Arbeitslosigkeit und ermöglicht ein höheres Einkommen! So liegt die Arbeitslosenquote der Meister und Techniker geringfügig niedriger als bei den Akademikern und damit erheblich unter dem Bundesdurchschnitt.

 

Akademiker verdienen im Jahr durchschnittlich knapp 57.000 Euro brutto. Meister und Techniker kommen auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 42.000 Euro. Die Streuung der Akademikereinkommen ist jedoch viel größer als bei den Meistern. Während beispielsweise viele Geisteswissenschaftler vergleichsweise wenig verdienen, haben Ingenieure, Juristen und Ärzte häufig hohe Einkommen. Das am besten verdienende Viertel aller Akademiker erzielte im Jahr 2007 ein Jahresbruttoeinkommen von mindestens 67.000 Euro. Das am schlechtesten verdiende Viertel kam nur auf maximal 39.000 Euro.
Bei den Meistern und Technikern ist die Kluft zwischen Gering- und Gutverdienern dagegen deutlich geringer: 25 Prozent der Meister verdienten im Jahr 2007 weniger als 33.800 Euro, 25 Prozent kamen auf ein jährliches Einkommen von mehr als 47.500 Euro.
Auch wenn das durchschnittliche Jahreseinkommen von Meistern und Technikern um fast 15.000 Euro niedriger ist als das der Hochschulabsolventen, stehen Durchschnittsmeister oder Techniker damit immer noch besser da als ein Viertel der Akademiker.

 

Schließlich muss man auch berücksichtigen, dass ein Studium in der Regel mindestens 4 Jahre dauert. Die Vorbereitung zur Meisterprüfung dagegen nur 1 Jahr!

 

Quelle: Informationsdienst des Institut der deutschen Wirtschaft Köln vom 23. September 2010

 

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Deutsche Meisterausbildung europaweit anerkannt

 

Auch die Europäische Union hat den Wert des handwerklichen Meisterbriefs bestätigt und erkennt ihn als europäische Spitzenqualifikation an. Alle deutschen Meisterberufe werden auf Niveaustufe drei des EU-Schemas zur Unterscheidung von Berufsabschlüssen eingestuft. Dies entspricht einem kurzen Studiengang.